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Wolf Haas
„Der Brenner und der liebe Gott“

Simon Brenner, einer der eigenwilligsten Kriminalfalllöser im deutschsprachigen Raum, ist wieder zurück. Und obwohl er als Chauffeur als einer Tankstelle Pause macht, rast er unversehens in einen Fall, der sieben Begräbnisse nach sich zieht. Quelle: hr-online.de

Nach dem Sensationserfolg »Das Wetter vor 15 Jahre« ein neuer Brenner-Roman von Wolf Haas: Der Brenner, Expolizist und Exdetektiv, hat endlich einen guten Job gefunden. Noch nie im Leben hat er sich so wohlgefühlt. Aber es wäre nicht der Brenner, wenn es lange dauern würde, bis wieder was passiert. So sorgt eine Tafel Schokolade für eine Kettenreaktion, an deren Ende sieben Begräbnisse stehen…

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Krimis mit Privatdetektiv Brenner erhielten den Deutschen Krimipreis, den Burgdorfer Krimipreis sowie den Literaturpreis der Stadt Wien und wurden mit großem Erfolg fürs Kino verfilmt (zuletzt »Der Knochenmann«). 2006 erschien sein Roman »Das Wetter vor 15 Jahren«, der mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Wolf Haas lebt in Wien.

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Clancy Martin
„Verkaufen“

Rolex, Colliers, Kokain. Perlen, Diamantringe, Speed. Dazwischen schmutziger Sex und falsche Liebe. Dies ist die Geschichte eines Juweliers, der seine Jugend an den Schmuck verkauft und sein Erwachsensein in Lügen sucht. Quelle: hr-online.de

Verkaufen

Verkaufen

Bobby Clark ist sechzehn, als er in Calgary von der Highschool fliegt: Er hat eine Schachtel Siegelringe für die Abschlussklasse geklaut. Er folgt kurz entschlossen seinem Bruder Jim in die USA nach Dallas. Jim ist eine große Nummer im Uhren- und Schmuckbusiness, und dank ihm findet Bobby sofort einen Job. Bobby ist ein Naturtalent.

Er wird zu einem der besten Verkäufer der Branche. Skrupellos zieht er Kunden über den Tisch, macht gewaltige Diamantendeals und vertickt gefälschte Rolexe an zwielichtige Mittelsmänner. Sein Mentor ist Mike Bloom, vormals Ezekiel Blumenstein, ein ruhiger und gelassener Mann mit dem Aussehen eines chinesischen Kaisers.

Von ihm erfährt Bobby, warum Uhren nur etwas für Männer sind und was ihren eigentlichen Reiz ausmacht. „Die Zeit, Bobby. Eine Uhr erinnert uns an unseren Platz im Universum. Eingeklemmt zwischen den verdammten Sekunden. Während wir hier unsere Runden drehen – im Leben, meine ich -, bekommen wir einen Vorgeschmack auf das, was da noch kommt.“

Aber Bobby braucht keinen Vorgeschmack mehr: Seine Frau erwartet ein Kind, mit Jims abgerockter Freundin Lisa hat er eine Affäre, die aufzufliegen droht, und von der schönen Polackin hat er sich ordentlich einseifen lassen. Es ist zwei Tage vor Weihnachten, Bobby steht unter Strom und vor einem seiner größten Abschlüsse …

Verkaufen ist die Geschichte eines jungen Mannes und seiner Erziehung in den beiden ältesten Leidenschaften, dem Geld und der Liebe. Durch eine dunkle, scharfe Linse zeichnet Clancy Martin die flüchtigen Momente des vermeintlichen Luxus in all seiner berauschenden Vulgarität und findet darin eine Metapher für die verzweifelte Suche der Menschen nach dauerhaftem Glück.

Clancy Martin hat viele Jahre in Schmuck und Edelsteinen gemacht. Heute ist er Professor für Philosophie an der University of Missouri, Kansas City. Er hat Werke von Friedrich Nietzsche und Søren Kierkegaard ins Englische übersetzt und arbeitet momentan an einer Übertragung von Nietzsches Jenseits von Gut und Böse. Verkaufen ist sein erster Roman.

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Andreas Franz
„Mörderische Tage“

Im sechsten Fall der Kommissarin Julia Durant entführt ein Serientäter mehrere Frauen und foltert sie. Aus der Perspektive des Täters und der Polizei schildert Andreas Franz eine amtemlose Jagd nach dem Mörder. Quelle: hr-online.de

Innerhalb kurzer Zeit verschwinden mehrere Frauen spurlos. Es gibt keine Lösegeldforderung, es werden keine Leichen gefunden, die Polizei tappt im Dunklen. Trotzdem beschließt Julia Durant, ihren lange geplanten und wohlverdienten Urlaub in Südfrankreich anzutreten.

Doch kurz bevor sie zum Flughafen fährt, wird sie von einem Unbekannten brutal überfallen und entführt. Er hält sie in einem dunklen und feuchten Kellergewölbe gefangen, in dem sich offenbar noch andere Frauen befinden. Verzweifelt versucht Julia herauszufinden, was der Entführer von ihr will.

Inzwischen haben ihre Kollegen im Frankfurter Kommissariat von ihrem Verschwinden erfahren. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, denn Julia hat nicht mehr viel Zeit…

Andreas Franz wurde 1954 in Quedlinburg geboren. Er hat als Übersetzer für Englisch und Französisch gearbeitet und war jahrelang als Schlagzeuger tätig. Seine große Leidenschaft war aber von jeher das Schreiben. Und das zu Recht, wie u.a. sein Erfolgsroman „Jung, blond, tot“ bezeugt.

Seine Maxime: „Die Leser fesseln und trotzdem (vielleicht) zum Nachdenken anregen (aber nie den Zeigefinger erheben!).“ Andreas Franz ist verheiratet und hat fünf Kinder. Seine Kriminalromane um Julia Durant und seine Reihe um die Staatsanwältin Elvira Klein und den Offenbacher Kommissar Peter Brandt wurden zu Bestsellern.

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Walter Mosley
„Cinnamon Kiss“

Los Angeles, Watts, 1966: Easy Rawlins muss noch einmal einen gefährlichen Job annehmen. Er soll den Menschenrechtler Bowens und seine Mitarbeiterin Philomena Cinnamon Cargill finden, die mitsamt einem Dokumentenkoffer verschwunden sind. Quelle: hr-online.de

Easy Rawlins ist in Geldnöten, denn seine Tochter braucht eine teure medizinische Behandlung. Sogar einen Überfall auf einen Geldtransporter erwägt er. Zum Glück vermittelt ihm ein Freund einen neuen Klienten, der sein finanzielles Problem löst:

Easy soll einen exzentrischen Anwalt finden, der – ebenso wie seine Assistentin Cinnamon – verschwunden ist. Der Fall führt Easy über eine Hippie-Kolonie bis zu den Kriegen Europas, und schließlich kommt er einer teuflischen Verschwörung auf die Spur.

Walter Mosley, geboren 1952 in Los Angeles, wurde 1990 mit seinem ersten Roman schlagartig bekannt: »Teufel in Blau« wurde nicht nur von Präsident Clinton zur Lektüre empfohlen, sondern auch mit Denzel Washington erfolgreich verfilmt.

Seitdem ist jeder seiner Bücher ein New York Times Bestseller. Er lebt in New York. Im Fischer Taschenbuch: »Auf Abwegen«(Bd.16042) und »Little Scarlet«(Bd.16833).

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Thomas Raab
„Der Metzger geht fremd“

Der nackte Gast am Schwimmbeckengrund eines Kurhauses irgendwo in der waldigen Provinz könnte entweder ein ziemlich guter Taucher sein, oder aber tot. Letzteres ist der Fall und die Drumherum-Geschichte ist reichlich skurril. Quelle: hr-online.de

Der Metzger geht fremd

Der Metzger geht fremd

Durchaus mit Bewunderung für die Gründlichkeit der hiesigen Reinigungskräfte registriert Danjela Djurkovic die blitzblanken Fliesen des Kurschwimmbades. Es herrscht eine gespenstische Stille, denn außer ihr ist nur eine andere Person anwesend, die wie eine marmorne Statue am Grunde des Beckens liegt.

Der Mann ist tot, daran besteht kein Zweifel. Mit seltener Gelassenheit alarmiert Danjela die Klinikleitung und schickt einen Hilferuf in Richtung ihres geliebten, eigensinnigen Willibald Adrian Metzger. Der sitzt in seiner fernen Restauratorenwerkstatt und bricht nur widerwillig in die Fremde auf. Doch bald schon nimmt ihn das Leben auf dem Land gefangen. Denn auch dort haben die Familien ihre Leichen im Keller.

Thomas Raab wurde 1970 in Wien geboren. Schon während seines Studiums der Mathematik und der Sportwissenschaften war er als Sänger und Songwriter aktiv. Es folgten zahlreiche Tourneen und CD-Veröffentlichungen.

Seit 1997 ist Thomas Raab freischaffender Autor, Komponist, und Interpret. Er wurde u. a. mit dem Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidl-Stiftung (2000) ausgezeichnet und gewann den Pop-Musik-Förderpreis „Projekt Pop“ (2002).

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Frank Schätzing
„Limit“

Schätzing ist wieder da: In „Limit“ hat die Zukunft schon begonnen. Die Energieversorgung der Welt ist radikal verändert. Der Autor hat einen Actionthriller geschrieben, der Science Fiction und Spionageroman spannend zusammenbringt. Doch das Buch hat auch kleine Macken. Quelle: hr-online.de

Mit Der Schwarm wurde Frank Schätzing auf einen Schlag berühmt. Die Geschichte um die mysteriöse Macht aus der Tiefsee nahm in Teilen die Tsunami-Katastrophe vorweg und verkaufte sich nach den Überschwemmungen in Südostasien noch umso rasanter.

Limit ist Schätzings zweiter großer Zukunfts-Thriller – spannend, aufwendig recherchiert und noch 200 Seiten länger als Der Schwarm.

Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitter-ten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken.

Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.

Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer.

Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.

Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, studierte Kommunikationswissenschaften, war Creative Director in internationalen Agenturen-Networks und ist Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi. Anfang der Neunziger begann er, Novellen und Satiren zu schreiben und veröffentlichte 1995 den historischen Roman Tod und Teufel.

Nach zwei weiteren Romanen und einem Band mit Erzählungen erschien 2000 der Bestsellerroman Lautlos, ein politischer Thriller über den Weltwirtschaftsgipfel 1999, den die Presse als »schillernde Momentaufnahme des ausgehenden Jahrtausends« lobte.

Im Frühjahr 2004 erschien sein Roman Der Schwarm. Das Buch hat seit Erscheinen über 920.000 Exemplare im Hardcover verkauft und wurde in 17 Sprachen übersetzt. 2004 erhielt Frank Schätzing den Corine-Preis und 2005 den Deutschen Science-Fiction-Preis. 2006 erschien sein zweites Buch über die Meere Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln

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Johan Theorin
„Nebelsturm“

Nach seinem Debüt „Öland“ legt der schwedische Bestseller Autor Johan Theorin nun seinen zweites Buch vor: Nebelsturm“ – eine gelungene Mischung aus Geistergeschichte und Kriminalroman. Quelle: hr-online.de

Ein alter Hof auf der Insel Öland, errichtet aus dem Holz eines alten Schiffswracks, der allen Bewohnern Unglück bringt. In stürmischen Winternächten hört man angeblich das Flüstern der Toten in den Wänden. Joakim ahnt von all dem nichts, als er mit seiner Familie hierherzieht. Doch dann findet man die Leiche seiner Frau, ertrunken am Strand. Nur ein Unfall?

Johan Theorin, 1963 in Göteborg geboren, verbringt seine Sommer auf der Insel Öland, deren mythische Landschaft ihn zu dieser Geschichte anregte.

»Öland« ist der erste Kriminalroman eines geplanten »Öland-Quartetts«, dessen Teile sich jeweils einer Jahreszeit widmen werden. Auf »Öland«, der im Herbst spielt, erhielt Johan Theorin euphorische Reaktionen: Der Kultkrimi wird derzeit in dreizehn Sprachen übersetzt, die internationalen Filmrechte sind verkauft.

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Gisa Klönne
„Farbe der Schuld“

Die Autorin und Trägerin des Friedrich-Glauser-Krimipreises Gisa Klönne schickt ihre Kölner Kommissarin auf die Suche nach einem Priestermörder. Ihr ist ein exzellenter Krimi gelungen. Quelle: hr-online.de

Karnevalsende in Köln. Ein Mann im Priesterornat liegt ermordet vor einer Kirche. Jemand hat ihm ein Schwert in die Brust gerammt. Kurz darauf geschieht ein zweiter Mord nach demselben Schema.

Hasst jemand die katholische Kirche, oder verbindet die beiden Opfer ein dunkles Geheimnis? Trotz fieberhafter Ermittlungen finden Manni Korzilius und seine Kollegen von der Kripo keinen Hinweis auf den Täter.

Hauptkommissarin Judith Krieger ist nach einem Einsatz, bei dem sie beinahe ums Leben kam und selbst getötet hat, eigentlich vom Dienst befreit. Als sie sich jedoch an den Polizeiseelsorger wendet, um über ihr Trauma zu sprechen, wird sie sehr schnell in den Mordfall »Priester« verwickelt und beginnt wieder zu ermitteln.

Doch genau wie ihre Kollegen stößt sie auf eine Mauer des Schweigens: In der Telefonseelsorge, wo eines der Opfer arbeitete. Bei einem Priester, dem das Beichtgeheimnis wichtiger ist als sein eigenes Leben. Und bei der jungen Bat, die zum Leidwesen ihrer Mutter in die Grufti-Szene abgedriftet ist.

Bat, die den Mörder ihrer besten Freundin sucht und dabei selbst in Lebensgefahr gerät. Schuld, Vergebung, Rache und Glauben. Als Judith die Zusammenhänge begreift, plant der Täter bereits seinen nächsten Mord.

Gisa Klönne wurde 1964 geboren. Sie studierte Anglistik und arbeitete viele Jahre als Journalistin. Mit ihren von der Presse hoch gelobten Kriminalromanen hat sie sich eine große begeisterte Fangemeinde geschaffen.

Im Jahr 2009 wurde sie mit dem Friedrich-Glauser-Krimipreis für den besten Roman ausgezeichnet. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Gisa Klönne lebt in Köln.

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Jean-Christophe Grangé
„Choral des Todes“

Frankreichs Thriller-Superstar ist zurück: In seinem neuen Buch bleibt Jean-Christophe Grangé seinem Faible für religiös-mystische Themen treu. Auch wenn „Choral des Todes“ Schwächen hat – Gänsehaut pur ist garantiert. Quelle: hr-online.de

In einer Kirche in Paris geschieht ein grauenhafter Mord. Lionel Kasdan, Polizist im Ruhestand, ist zufällig in der Kirche und hört noch den Schrei, kommt jedoch um Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore liegt bereits tot am Boden.

Der Nachhall des Todesschreis und der Anblick des Opfers lassen Kasdan nicht los, und er beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Der alte Polizist stößt auf eine Mauer des Schweigens. Als weitere Morde geschehen, kommt er nach und nach einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel zu diesem Fall, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen.

Als Lionel sie befragt, verstummen die Kinder. Er weiß, dass er ihr Geheimnis entschlüsseln muss, will er weitere Morde verhindern – auch wenn sein eigenes Leben dabei in Gefahr gerät…

Jean-Christophe Grangé führt seine Leser auf unvergleichliche Weise in die Abgründe der menschlichen Seele – in eine Welt, in der Grausamkeit und dunkle Gesetze herrschen.

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für „Paris-Match“, „Gala“, „Sunday Times“, „Observer“, „El Pais“, „Spiegel“ und „Stern“. Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.

Medien Online. Eine Übersicht. Buch- und DVD-Neuheiten…

David Peace
„Tokio im Jahre Null“

Dieser Krimi überrascht den Leser, ja, er erschreckt ihn. Denn David Peace siedelt ihn nicht nur in äußerst ungewohnter Umgebung an, er wirft fast nebenbei die fest etablierte Struktur des Kriminalromans über Bord. Das Ergebnis ist überragend. Quelle: hr-online.de

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Vor der Nachkriegskulisse Tokios, zwischen Häuserruinen und zerbombten Straßenzügen, jagt ein Polizist von zweifelhafter Identität einen eiskalten Serienmörder. Der spektakuläre Auftakt zu David Peaces lang erwarteter Tokio-Trilogie.

Tokio, 1946: die Hölle auf Erden. Die Stadt liegt in Trümmern, ebenso wie die Seelen ihrer Bewohner. Es herrschen Angst und Korruption, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Inmitten der Schuttberge geht ein brutaler Serienmörder um, der junge Frauen missbraucht und erdrosselt.

Die Polizei verhaftet schnell einen Verdächtigen, der aber nur einen der Morde gesteht. Inspektor Minami ist gezwungen, ältere Fälle neu aufzurollen, um den Täter zur Strecke zu bringen. Doch dabei verstrickt er sich in einem Netz aus Lügen und nackter Gewalt.

Die Machenschaften des organisierten Verbrechens werden für ihn zur tödlichen Gefahr, genau wie die Intrigen innerhalb des Polizeiapparats. Langsam zerfließen die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit, und die Taten der Vergangenheit kommen ans Tageslicht. Denn auch auf Minamis Schultern lastet eine schwere Schuld…

David Peace wurde 1967 im Westen Yorkshires geboren. Nach einem Studium an der Technischen Hochschule von Manchester arbeitete er jahrelang als Englischlehrer in Istanbul. Heute lebt er mit seiner Familie in Tokyo.

David Peace wurde u. a. mit dem Grand Prix du Roman Noir ausgezeichnet und in die renommierte Granta s List of Best Young British Novelists aufgenommenPeter Torberg, geboren 1958 in Dortmund. Er übersetzte u.a. Oscar Wilde, Mark Twain, Raymond Federman, Michael Ondaate, Rudyard Kipling und für DuMont James Coltrane und James Buchan.

Weshalb Krimis boomen…

Weltweit hat sich bisher die Trilogie des verstorbenen schwedischen Krimi-Autors Stieg Larsson: „Verblendung, Verdammnis, Vergebung“ mehr als 15 Millionen Mal verkauft – allein in Deutschland mehr als drei Millionen Mal. Und die Begeisterung scheint ungebremst.

„hr-iNFO-Kulturlust“ sucht nach einer Erklärung für den Stieg-Larsson-Hype, fragt, was nach Stieg Larsson kommt und checkt die neuesten Entwicklungen auf dem Krimi-Buchmarkt. Artikel weiterlesen

Radio-Bremen-Kriminacht 2009.
Der Radio-Bremen-Krimipreis 2009 wurde an den österreichischen Kriminalschriftsteller Stefan Slupetzky verliehen…

Im Rahmen der Radio-Bremen-Kriminacht wurde am 16. September der Radio-Bremen-Krimipreis 2009 an den österreichischen Kriminalschriftsteller Stefan Slupetzky verliehen. Die Jury zeichnete Slupetzky für seine schrägen „Lemming“-Romane aus, die weit über den Wiener Schmäh hinaus Einblicke in die Abgründe des Alpenlandes geben.

Seine Erfindungen, was Personal und Plots angeht, sind im besten Sinne von qualtingerschen Ausmaßen. Hier schreibt ein Autor mit bitter-satirischem Blick über die Seelenlage von nationalen Krachmachern. Zum Artikel geht es hier.

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